Ein eigener Garten

Immer mehr Menschen träumen davon, sich selbst zu versorgen. Gleichzeitig sind sich viele dabei nicht sicher, wo sie am besten anfangen sollten. Zudem hat nicht jeder eine Fläche zur Verfügung, auf der Obst und Gemüse angebaut werden könnten. Ein erster Schritt könnte daher zum Beispiel aus einem kleinen Kräutergarten bestehen.

Gemüse selbst anbauen

Gefährliche chemische Düngemittel

Um den Wert des ökologischen Anbaus wertschätzen zu können, ist es unabdingbar, über die Gefahren und Folgen von chemischen Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln zu reden. Gerade da eine Jury in Kalifornien dieses Jahr es als bewiesen ansieht, dass aufgrund eines Pflanzenschutzmittels, welches Glyphosat enthielt, ein Gärtner an Krebs erkrankt ist. Doch nicht nur Menschen leiden unter der Chemie von geldgierigen Konzernen. Gerade top in den Nachrichten ist das große Bienen- und Insektensterben weltweit, da fast überall auf der Welt chemische Mittel benutzt werden, um die Erträge der Ernten zu steigern.

Feld ohne chemische Düngemittel

“Zero Waste” kurz erklärt

“Zero Waste” ist mittlerweile ein beliebtes Konzept und oftmals fester Bestandteil einer ökologischen Lebensweise. Der Kernpunkt dieses Konzepts besteht darin, keinen beziehungsweise so wenig Abfall wie möglich zu produzieren. Wenn Verpackungen nicht vermieden werden können, sollte auf recycelbare Materialien zurückgegriffen werden. Statt Plastik können zum Beispiel Produkte aus Bambus verwendet werden.

Plastik ist sehr schwer abbaubar

Unseren Lebensraum schützen

Beim Menschen handelt es sich um das Lebewesen, welches in den letzten Jahrzehnten die Erde in einem so verheerenden Ausmaße zerstört hat wie keine andere Spezies je zuvor. Wir benutzen natürliche Ressourcen, als wären sie in unendlichen Mengen vorhanden und kümmern uns oft nur wenig um die Auswirkungen, die dieses verschwenderische Verhalten früher oder später haben wird. Gleichzeitig zerstören wir damit unseren eigenen Lebensraum und auch den von vielen anderen Lebewesen. Daher ist es nun höchste Zeit, endlich nachhaltigere Verhaltensweisen zu übernehmen. Biolandbau ist zum Beispiel definitiv ein richtiger Schritt in diese Richtung.

Die Wälder erhalten

Ein rundum ökologischer Lebensstil

In den letzten Jahren interessieren sich immer mehr Menschen für ökologischere Lebensweisen. Oft ist es dazu gar nicht nötig, große Veränderungen in Kauf zu nehmen, denn auch mit kleinen Umstellungen kann man gute Erfolge erzielen. Neben Bio-Lebensmitteln sollte man zum Beispiel auch auf natürliche Körperpflegeprodukte zurückgreifen, da diese deutlich weniger umweltschädliche Inhaltsstoffe enthalten. Eine weitere Methode, seinen ökologischen Fußabdruck zu verringern, besteht darin weniger oder gar kein Fleisch zu essen. Wer außerdem auch noch gerne zu Fuß geht oder das Rad nimmt, kann sich nicht nur über positive Effekte auf die Umwelt, sondern auch auf die eigene Gesundheit freuen.

Positive Umstellungen der Umwelt zuliebe

Sind biologische Lebensmittel gesünder?

Viele Verbraucher stellen sich die Frage, ob biologisch angebaute Lebensmittel nun auch tatsächlich gesünder als konventionelle Produkte sind. Da biologische Lebensmittel nicht oder nur deutlich weniger als herkömmliche Produkte mit Chemikalien behandelt werden, kann diese Frage grundsätzlich bejaht werden. Besonders konventionelles Obst und Gemüse wird nämlich oft mit vielen Pestiziden behandelt, die nach aktuellem Kenntnisstand mit negativen gesundheitlichen Auswirkungen verbunden sein können. Wer dieses Risiko nicht eingehen möchte, sollte also besser zu Nahrungsmitteln mit Bio-Siegel greifen. Generell ist es natürlich auch wichtig, Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich zu waschen.

Gesundes Obst und Gemüse

Warum ist Biolandbau besser?

Bio-Produkte, besonders Lebensmittel wie Obst und Gemüse, müssen ihren Weg zum Endverbraucher finden. Der Preisunterschied zu den konventionellen Produkten ist natürlich höher, aber dafür wissen wir, was wir essen und dazu fördern wir der Biolandbau. Eine nachhaltige Produktion von Lebensmitteln sollte ein Muss sein und dabei sollten wir immer Acht auf die Bio-Siegel geben.

Bio statt giftige Pestizide

Ist Bio eigentlich Bio?

Die Frage, die sich eine sehr große Anzahl der Menschen stellt, bezieht sich auf Bio-Produkte. Obwohl man viel darüber lesen und hören kann, sind die Meinungen geteilt. Sind wir uns bewusst, was wir eigenlich essen und ist Bio besser als konventionelle Produkte, auf die wir überall stoßen können? Ja und nein! Wenn wir ein Produkt mit Bio-Siegel kaufen, dann sollten wir darauf achten, dass das Herkunftsland die Schweiz oder bzw. aus der Europäischen Union ist. Bio-Produkte aus Indien, China, Brasilien und Co. sollten wir mit ein bisschen Vorsicht verzehren und benutzen. In Europa sind die Kontrollen über Bio-Produkte und Bioproduktion deutlich höher und strenger als in der restlichen Welt. Und immer wieder sind wir Zeugen neuer Skandale aus den dritten Ländern, wo “Bio-Hersteller” Pestizide in unserem Obst und Gemüse verwenden und leider können wir das nicht beeinflussen. Der höhere Preis für Bio-Produkte ist gerechtfertigt, weil diese Ware meistens keine Massenproduktion hat und weil die Produktion oft umständlicher ist. Deswegen greifen Sie zu Bio-Produkten, aber checken Sie immer das Herkunftsland und ob es spezielle Bio-Siegel hat.

Biologisch Dynamischer Pflanzenzüchtung

Bei Jugendlichen und Menschen, die auf Ihre Gesundheit achten, ist Biolandbau sehr populär. Hier können Sie alles über “Biologisch Dynamischer Pflanzenzüchtung” lernen. Die ersten Fragen sind immer, was genau gemacht werden muss, welche Pflanzen geeignet sind und wie angebaut werden sollte. All diese Fragen werden während der Ausbildung beantwortet. Das Ziel des Kurses ist, den Teilnehmern zu zeigen, wie man verantwortungsvoll und nachhaltig in eine bessere Zukunft investieren kann. Gleichzeitig lernen die Teilnehmer, wie man sich richtig ernährt und was für einen Einfluss der Mensch mit seinen Essgewohnheiten auf die Natur hat.

Biologisch angebautes Gemüse schmeckt besser